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Wespennest entfernen Dettenhausen: Wespen, Hornissen und Bienen richtig einordnen

Artbestimmung vor jedem Handgriff.

Fliegen am Haus auffällig viele Insekten an derselben Stelle ein und aus? Wespennest entfernen in Dettenhausen beginnt bei uns mit der Frage, welche Art dort wohnt: Wespen dürfen weg, wenn ein vernünftiger Grund vorliegt; die Hornisse und alle Wildbienen stehen unter besonderem Schutz und ziehen höchstens um. Zum Nest kommt unser Team der ALL.EX Schädlingsbekämpfung GmbH; die Strecke beträgt rund 28 km Luftlinie ab Fellbach. Auf dieser Seite lesen Sie, woran Sie die Arten unterscheiden, wie wir arbeiten, was den Aufwand bestimmt und wer im Landkreis Tübingen Rechtsauskünfte gibt.

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Drei Antworten vorab

Welche Wespen werden am Haus lästig?
Laut Leitfaden des Landratsamts Tübingen praktisch nur die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe.
Darf ein Hornissenvolk weg?
Nur in begründeten Ausnahmefällen und mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde, dann meist durch Umsetzen an einen neuen Ort.
Was beeinflusst den Aufwand?
Art, Lage, Höhe und Größe des Nests sowie die Zahl der Termine.

Anzeichen erkennen: wer an Dach, Rollladen oder Fassade nistet

Ein Volk verrät sich durch regen Flugverkehr an immer derselben Öffnung, etwa an einer Mauerfuge, unter Dachziegeln oder am Rollladenkasten. Gemeine und Deutsche Wespe tragen ein schwarz-gelbes Muster; die Hornisse übertrifft beide nach Angaben des Umweltbundesamts klar an Größe und ist rötlichbraun-gelb gezeichnet. Hummeln erkennen Sie meist an ihrem dicht behaarten Körper. Für den rechtlichen Rahmen zählt die genaue Art, deshalb bestimmen wir sie vor jedem Schritt.

Wer nistet wo und mit welchem Schutz

Häufige Nester am Gebäude und ihr rechtlicher Rahmen
TierTypischer Nistplatz am HausRechtlicher Rahmen
Gemeine Wespe, Deutsche WespeHohlräume, Rollladenkasten, Dämmungallgemeiner Schutz, Entfernen nur aus vernünftigem Grund
HornisseSchuppen, Hohlräume im DachAnlage 1 der Bundesartenschutzverordnung
Wildbienen und Hummelnje nach Art verschiedenebenfalls in Anlage 1 aufgeführt

QuellenBundesamt für JustizBundesartenschutzverordnung, Anlage 1

Risiken und Gesundheit: Stiche in der Nähe des Wohnraums

Ein einzelner Stich ist nach Angaben des Umweltbundesamts normalerweise harmlos. Manche Menschen reagieren jedoch allergisch auf Wespen- und Bienenstiche, für Allergiker kann ein Stich deshalb ernste Folgen haben. Kritisch wird ein Nest vor allem dort, wo der Flugweg der Tiere den Alltag der Familie kreuzt.

  • Flugloch neben Haustür, Terrassentür oder Kinderzimmerfenster
  • eine Person mit bekannter Allergie im Haushalt
  • Nest im Innenraum, etwa hinter einer Verkleidung
  • Volk direkt am Sitzplatz, Sandkasten oder Balkon

Trifft keine dieser Lagen zu, kann ein Wespennest häufig bis zum Saisonende bleiben. Laut Umweltbundesamt geben die Tiere ihre Nester im Herbst auf, nur begattete Jungköniginnen überwintern. Ein neues Volk entsteht nach Angaben der Stadt Heidelberg im März oder April, gegründet von einer überwinterten Königin.

QuellenUmweltbundesamtWespen und HornissenStadt HeidelbergWespen, Hornissen und Bienen

Unser Vorgehen als Fachbetrieb am Nest

Am Anfang steht die Artbestimmung, weil sie darüber entscheidet, ob wir ein Nest entfernen oder umsetzen. Unsere Techniker sehen sich das Nest an oder werten Ihr Foto aus und erklären Ihnen danach, welcher Weg rechtlich und praktisch passt.

  1. Sie beschreiben telefonisch oder über das Formular, wo das Nest sitzt, und senden nach Möglichkeit ein Bild.
  2. Wir bestimmen die Art und prüfen, ob ein besonderer Schutzstatus greift.
  3. Ein Nest von Wespen entfernen wir vollständig oder behandeln es mit gezielten Mitteln; geschützte Völker siedeln wir nach Abstimmung mit der Behörde schonend um.
  4. Auf Wunsch kommen wir zu einer Nachkontrolle und prüfen, ob am Flugloch Ruhe eingekehrt ist.

Bei Honigbienen ziehen wir einen Imker hinzu, Hummeln werden nur umgesetzt. Unser Team fährt in unbeschrifteten Fahrzeugen vor und trägt neutrale Kleidung, damit ein Termin in der Nachbarschaft kein Aufsehen erregt.

Grenzen der Selbsthilfe: ein Wespennest nicht selbst bekämpfen

Ein Wespennest sollten Sie nicht selbst bekämpfen. Sprays, Ausräuchern oder Zuschütten können das Volk reizen, und wer eine Hornisse oder Wildbienen für Wespen hält, verstößt leicht gegen das Artenschutzrecht. Nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Fortpflanzungsstätten besonders geschützter Arten zu zerstören.

Ohne Risiko können Sie Folgendes tun:

  • Abstand halten und den Flugweg frei lassen
  • Fenster in Nestnähe mit einem Insektengitter versehen
  • Getränke und Kuchen im Freien abdecken
  • Kinder und Gäste auf den Standort hinweisen

Die häufigen Arten sind ebenfalls nicht schutzlos, denn § 39 Bundesnaturschutzgesetz erlaubt das Zerstören ihrer Lebensstätten nur mit vernünftigem Grund. Ein Nest, das niemanden gefährdet, darf darum in der Regel bleiben.

QuellenBundesamt für JustizBNatSchG § 44Bundesamt für JustizBNatSchG § 39

Kosten beim Entfernen eines Wespennests: wovon sie abhängen

Die Kosten richten sich danach, welche Art im Nest lebt, wo es sitzt und wie aufwendig Entfernen oder Umsiedeln sind. Eine Summe nennen wir seriös erst, nachdem wir Nest und Zugang gesehen haben.

  • Tierart und Schutzstatus

    Umsetzen erfordert mehr Vorbereitung.

  • Wo das Nest steckt

    Hinter Verkleidungen wird es aufwendig.

  • Wie weit das Volk gewachsen ist

    Kleine Nester machen weniger Arbeit.

  • Zahl der Anfahrten

    Ein Kontrolltermin kann hinzukommen.

Transparentes Angebot nach Besichtigung oder Beratung. Ihre Anfrage ist unverbindlich.

Besonders geschützte Hornissen: Auskunft gibt im Landkreis Tübingen die Naturschutzbehörde

Allgemeine Hinweise und Rechtsauskünfte zur Hornisse, zu Wildbienen und seltenen Wespenarten erteilt die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Tübingen, für Dettenhausen als Gemeinde des Landkreises die passende Anlaufstelle. Laut ihrem Leitfaden werden für Haus- und Gartenbesitzer nur die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe zum Problem; beide nisten gern in Hohlräumen von Gebäuden wie Rollladenkästen oder Dach- und Fassadendämmung.

Hornissen sind nach dem Merkblatt des Landratsamts seit 1987 durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Weil natürliche Nistplätze wie hohle Bäume knapp sind, nisten sie oft in Schuppen oder Hohlräumen im Dach, und ein Volk existiert nur etwa sechs Monate, von Mai bis zu den ersten Nachtfrösten im Spätherbst. Muss ein Hornissennest aus Sicherheitsgründen weg, nennt das Umweltbundesamt die Naturschutzbehörde als erste Anlaufstelle und hält für das Entfernen deren Genehmigung für nötig. Der Leitfaden des Landratsamts führt zudem ehrenamtliche Hornissenberater auf. Wir stimmen jede Umsiedlung vorher mit der Behörde ab; weitere Leistungen zeigt der Überblick für Dettenhausen.

QuellenLandratsamt TübingenLeitfaden Wespen und HornissenLandratsamt TübingenMerkblatt HornissenUmweltbundesamtWespen und Hornissen

Asiatische Hornisse melden: Nest in Dettenhausen über LUBW oder App „Meine Umwelt“

Tiere oder Nester der Asiatischen Hornisse melden Sie mit einem Bild über die Meldeplattform der LUBW oder die App „Meine Umwelt“; darum bittet das Landratsamt Tübingen. Sind Sie unsicher, ob es sich um diese eingeschleppte Art oder die heimische Hornisse handelt, schicken Sie uns gern ebenfalls ein Foto: Wir helfen bei der Einordnung, die Meldung selbst geht an die LUBW.

QuellenLandratsamt TübingenWespen, Hornissen

FAQ für Haus- und Gartenbesitzer mit Nest

Darf ich ein Hornissennest am Haus einfach entfernen lassen?

Nein, denn die Hornisse steht nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz, und ihr Nest darf nicht zerstört werden. In begründeten Fällen kommt ein Umsetzen in Frage; dafür braucht es nach Angaben des Umweltbundesamts eine Genehmigung der zuständigen unteren Naturschutzbehörde, für Dettenhausen im Landratsamt Tübingen.

Muss jedes Wespennest am Haus entfernt werden?

Nein, ein Nest, von dem keine Gefahr ausgeht, kann in der Regel bleiben, weil das Naturschutzrecht für das Entfernen einen vernünftigen Grund verlangt. Hinzu kommt, dass ein Volk sein Nest nach Angaben des Umweltbundesamts im Herbst aufgibt.

Wie lange bleibt ein Wespen- oder Hornissenvolk am Nest bestehen?

Ein Volk lebt nur eine Saison lang. Die Hornisse bleibt laut Merkblatt des Landratsamts Tübingen etwa von Mai bis zu den ersten Nachtfrösten, und Wespenköniginnen gründen ihr Volk nach Angaben der Stadt Heidelberg zwischen März und April.

Was bestimmt den Preis für die Entfernung?

Den Ausschlag geben Art, Lage, Höhe und Größe des Nests sowie die Zahl der Termine. Nach einem Foto, einem Gespräch oder einer Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot.

Wann wird ein Nest entfernt und wann umgesiedelt?

Entscheidend ist die Art: Nester der beiden häufigen Wespenarten entfernen oder behandeln wir, geschützte Völker siedeln wir nach Abstimmung um. Bei Honigbienen holen wir einen Imker dazu.

Ameisen

Ziehen kleine Insekten in langen Reihen über Terrasse oder Küchenboden, ohne ein Nest am Dach zu bauen, sind es eher Ameisen; auch unter ihnen stehen einzelne Arten wie die Rote Waldameise unter Schutz.

Ameisen

Foto vom Nest schicken und unverbindlich anfragen

Sagen Sie uns, an welcher Stelle am Haus das Nest hängt und wie die Tiere aussehen, gern mit Foto. Wir melden uns mit einer Einschätzung und einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen.

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Stand: 6. November 2026 · Kontakt

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